Beleuchtung

Der Landmaschinenhersteller Horsch suchte im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs ein neues Designkonzept für deren Beleuchtungsträger. Ein solcher ist bei den großen Maschinen beidseitig hinten und teilweise auch vorne angebracht. Er beinhaltet die gesamte Beleuchtung, eine gestreifte Warnfolie, das Geschwindigkeitsschild, sowie Nummernschild und Warndreieck.

Design

Die größte Herausforderung bei der Neugestaltung waren vor allem die technischen Vorgaben der Firma Horsch und die gesetzlichen Bestimmungen für den Straßenverkehr.

 

Diese bildeten die Rahmenbedingungen für die Form und sollten mit einem ästhetisch ansprechenden Design in Einklang gebracht werden. Dieses sollte dann auch maßgeblich zur Wiedererkennung der Marke Horsch beitragen.

 

Eine Marktrecherche ergab, dass die meisten Landmaschinenhersteller, einschließlich Horsch, bisher eine Reflektorfolie in nahezu quadratischer Form einsetzte.

Deshalb entstand die Idee, die Reflektionsfläche als schmalen horizontalen Streifen auszuführen. Diese Form betont darüber hinaus die Breite der Maschine für andere Verkehrsteilnehmer.

Der Träger ist beidseitig abgerundet und schafft so einen weichen Kontrast zur robusten Konstruktion der Maschine. Die Reflektorfolie ist einseitig pfeilförmig abgeschrägt und läuft in eine ringförmige Schlussleuchte über.

Da je nach Fahrzeug unterschiedliche Zusatztafeln vorgeschrieben sind, werden diese modular auf der Unterseite des Streifens angebracht.

Der finale Entwurf wurde neben Renderings auch als 1 zu 1 Modell aus einer Hartschaumplatte, 3D-Druck und Holz gefertigt, um ein Gefühl für die tatsächliche Größe zu erhalten. Das Bild am Anfang der Seite zeigt links den neuen Beleuchtungsträger an einem Grubber montiert, während auf der rechten Seite der bisherige, quadratische Träger angebracht ist.